Spaß-Golf auf 30.000 Quadratmetern

Publiziert von:

Nadine Gewehr

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

11.11.2020


Spaß-Golf auf 30.000 Quadratmetern


Auf dem ehemaligen Stahlwerksgelände am Centro wird eine neue Freizeit-Attraktion gebaut

Ein Blick von den Abschlagplätzen auf das Spielfeld, das rund 200 Meter lang werden soll.



Jetzt ist es offiziell bestätigt: Nach dem Exklusivbericht der Redaktion in der vergangenen Woche hat nun das federführende Schweizer Unternehmen Greenreb bestätigt, dass Oberhausen die deutschland- weit erste Topgolf-Anlage bekommen wird. Die Anlage soll auf dem ehemaligen Stahlwerksgelände gegenüber dem Centro entstehen.


Über 100 Abschlagplätze

„Dies ist sogar die erste Anlage auf dem europäischen Festland“, sagt David Speiser, Geschäftsführer von Greenreb, dem Lizenznehmer vom US-Konzern Topgolf. Bislang gibt es solche Golf-Freizeitanlagen in den USA, Mexiko, Australien und Großbritannien. Eine Spaßgolf-Anlage in Dubai steht kurz vor der Eröffnung.

30.000 Quadratmeter groß ist das Areal in der Neuen Mitte, südlich des Möbel-Discounters Poco. Dort entsteht eine Anlage mit einem dreistöckigen Gebäude, in dem sich ein Restaurant und drei Bars befinden werden. Von gut 100 Abschlagplätzen sollen die Hobby-Sportler Golfbälle auf ein 200 Meter langes Außenfeld schlagen.

Die Golfbälle sind mit einem Mikrochip ausgestattet, der die Entfernung zu bestimmten Zielen aufzeichnet. Mehr als zehn verschiedene Spiel-Variationen sind möglich. 450 Arbeitsplätze soll die neue Topgolf-Anlage in Oberhausen schaffen.

Von einem „innovativen und schnell wachsendem Unterhaltungskonzept“ spricht Greenreb- Geschäftsführer David Speiser. Das Angebot ist nach Angaben des Unternehmens vor allem auf Nicht- Golfer ausgerichtet, die in den bestehenden Anlagen die Mehrheit der insgesamt rund 23 Millionen Gäste pro Jahr ausmachen.

„Oberhausen ist der ideale erste Standort in Kontinentaleuropa“, sagt Speiser. „Wir positionieren uns hier in einem der wichtigsten Ballungsräume, in unmittelbarer Nähe zum Centro und umgeben von einer starken Infrastruktur.“ Stadt und Unternehmen arbeiten seit dem vergangenen Jahr zusammen, derzeit befinde sich der Bauantrag in der Prüfung.